Massenflussverfahren

Das Massenflussverfahren ist eine Messmethode zur Leckagebestimmung an einem Prüfraum im Bereich der industriellen Dichtheitsprüfung. Es handelt sich um ein Prüfverfahren mit Luft, bei dem die in den Prüfraum nachströmende Luft messtechnisch erfasst wird. Ein Thermoelement wird als Messaufnehmer eingesetzt, welches das Strömen der Luft vom externen Volumen (VEX) in Richtung Bauteil misst. Ist das Bauteil undicht, strömt während der Messung Luft aus dem VEX in den Prüfraum nach. Dieser Luftstrom ist ein eindeutiger Hinweis auf eine Undichtigkeit. Die gemessene nachströmende Luftmenge dient dabei zur Bestimmung der Leckage.
Ein Vorteil des Massenflussverfahrens liegt in der höheren Messgenauigkeit bei größeren Prüfvolumen. Dadurch eignet sich dieses Verfahren besonders für Anwendungen, bei denen große Prüfräume zuverlässig bewertet werden müssen.

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