Lecklokalisierung
Die Lecklokalisierung ist ein Verfahren der industriellen Dichtheitsprüfung, bei dem nicht nur der Grad der Undichtigkeit festgestellt, sondern gleichzeitig auch die Position der Leckage am Bauteil bestimmt wird. Ein klassisches Verfahren der Lecklokalisierung ist die Positionierung des mit Luft beaufschlagten Prüflings in einen transparenten Wassertank. An undichten Stellen tritt Luft aus, die sich in Form von Blasen sichtbar macht und so die Undichtigkeit eindeutig anzeigt.
Darüber hinaus stehen weitere Umsetzungsmöglichkeiten zur Verfügung: Bei der manuellen Leckortung an einer Dichtheitsprüfanlage kann das Bauteil beispielsweise mit einem Lecksuchspray abgesprüht werden, wobei an undichten Stellen eine sichtbare Reaktion entsteht. Eine weitere Methode ist das Schnüffeln mit Formiergas oder Helium, bei dem eine Anzeigesonde eingesetzt wird, um die austretenden Gase an der Leckstelle zu detektieren.
Die Lecklokalisierung ist damit ein wichtiges Hilfsmittel, um Undichtigkeiten gezielt zu analysieren und geeignete Maßnahmen zur Behebung der Leckage einzuleiten.