Helium-Akkumulationsprüfung

Die Helium-Akkumulationsprüfung ist ein Prüfverfahren der industriellen Dichtheitsprüfung, mit dem sehr kleine Leckagen mithilfe des Prüfgases Helium nachgewiesen werden können. Dabei wird der Anstieg der Heliumkonzentration in einer Prüfkammer bei Umgebungsdruck gemessen und zur Bestimmung der Leckage herangezogen.
Während der Prüfung tritt Helium aus dem Prüfraum des Bauteils aus und sammelt sich in der umgebenden Prüfkammer an. Die Grundkonzentration von Helium in der Umgebungsluft bildet dabei die Basis und bestimmt die Messfähigkeit des Systems. Über den zeitlichen Konzentrationsanstieg kann die Gesamtleckagerate des Bauteils ermittelt werden.
Um einen gleichmäßigen Konzentrationsanstieg sicherzustellen, wird das Helium innerhalb der Prüfkammer mithilfe von Ventilatoren verteilt. Dadurch lassen sich reproduzierbare und aussagekräftige Messergebnisse erzielen.
Die Helium-Akkumulationsprüfung ist ein Prüfverfahren mit Testgas, das eine präzisere Alternative zu luftbasierten Messverfahren darstellt. Sie wird eingesetzt, wenn besonders hohe Anforderungen an die Dichtheit bestehen und kleinste Leckagen zuverlässig detektiert werden müssen.

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