Wasserstofftechnik

BESONDERE
ANFORDERUNGEN

Im Bereich des batterieelektrischen Fahrens scheint bereits eine gewisse Routine vorhanden zu sein: Produktionsprozesse wurden in Rekordzeit umgestellt und die Produkte intensiv in den Markt integriert. Wir konnten für die Elektroplattform von AUDI beispielsweise eine umfangreiche Produktionslinie zur automatisierten Montage und Dichtheitsprüfung von Gehäusen für Antriebseinheiten umsetzen. Mit dem Massenflussverfahren als Dichtheitsprüfverfahren mit Luft werden hier zuverlässige Ergebnisse erzielt und modernste Steuerungstechnik ermöglicht einen beeindruckenden Automationsgrad. Natürlich war auch hier schon zu spüren, dass sich die Anforderungsprofile der Dichtheit deutlich verschärfen.

Vergleicht man diese aber nun mit denen der Wasserstofftechnik-Komponenten aus unserem neuesten Projekt mit AUDI, so wird schnell deutlich, dass sich einige Bauteile im Grenzbereich der Möglichkeiten mit Luftprüfung befinden und bei anderen Helium-Prüfverfahren zum Einsatz kommen.

Mobilität im Wandel
Aufbau sogenannter "Fuel Cell Stacks"

Wasserstofftechnik - Fuel Cell Stacks

QUALITÄTSSICHERUNG
ALS KRITISCHER FAKTOR

Auch in Bezug auf den Stellenwert der Dichtheitsprüfung in eben solchen Produktionsprozessen ist eine deutliche Veränderung zu beobachten: Die Qualitätssicherung dieser Systemkomponenten entscheidet mehr denn je über die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Endprodukte.

Nehmen wir den möglichen Fall von Crossover-Leckagen, welche eine unkontrollierte Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff verursachen könnten – ein solches Risiko muss selbstverständlich zu 100% eliminiert werden. Das wiederum bedeutet einen hohen Prüfbedarf bei gleichzeitig akribischer Prozessüberwachung an verschiedenen Stellen der Herstellung, denn ein Totalausfall oder schon der Ausfall einzelner Systemkomponenten müssen ausnahmslos vermieden werden.

Mehrere Prüfungen nötig

Konkret sprechen wir in der Brennstoffzellentechnik also über mehrere Prüfungen vor dem Zusammenbau der sogenannten „Fuel Cell Stacks“ (bestehend aus Endplatten, Bipolarplatten und Membran-Elektroden-Einheiten), Gesamtsystemprüfungen nach dem Zusammenbau, Prüfungen von Elektrokomponenten, Schläuchen, Gasleitungen, Kühlmedien und natürlich auch von Wasserstofftanks, -rezirkulationen und Elektrokomponenten. Und das in Bezug auf ausnahmslos jedes Teil. Es bleibt also weiterhin spannend, in der zweiten Hälfte des Mobilitätswandels!

Was bedeutet das nun konkret? Sollten Sie vor einer ähnlichen Herausforderung stehen, setzten Sie sich gerne mit uns in Verbindung. Gemeinsam mit Ihnen analysieren wir die relevanten Prozesse und konzipieren bei Bedarf eine individuelle Sondermaschinenlösung, auf Wunsch mit integrierter Montagetechnik und Automatisierung.

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